Tourismus, der verändert!

Beim letzten Oster-Segeltörn in Kroatien trafen wir auf eine Bucht übersät mit angeschwemmtem Kunststoffmüll. Das stimmt mehr als nachdenklich über unsere Wegwerfgesellschaft. Tourismus  als Chance, die Weltanschauung zu ändern!

Osterwoche 2015 – zwei langjährige Freunde, ein Segelboot und das Meer. Wir laufen aus dem Heimathafen Biograd aus und segeln wetterbedingt gegen Norden. Die Temperaturen sind frisch, das Spiel mit Wind und Wellen macht dennoch unglaublichen Spaß. Vereinzelt Segeln-at-its-best unter Vollzeug, schwere Bedingungen mit 4-Meter-Wellen unter Sturmsegel, Spleißreparaturen in abgelegenen Buchten, einsame Nachtfahrten, … eine tolle Zeit!

Auf dem Landweg zum Bergen eines angeschwemmten Kugelfenders entdecken wir eine paradiesische Bucht. Das Wasser ist türkisblau, das Velebit-Gebirge am Festland im Hintergrund trägt eine majestätische Schneekrone, … – aber die Uferzone der Bucht ist übersät mit angeschwemmtem Kunststoffmüll. Viele Hundert Meter lang! Geprägt von den intensiven Naturerlebnissen der vorangegangenen Tage stimmt uns das unendlich traurig.

Dieses Erlebnis rüttelt wieder einmal wach, lässt über unsere Gesellschaft und Konsum reflektieren. Hoffentlich hält diese Wahrnehmung noch lange an!

Aber was hat dieses Schlüsselerlebnis mit meiner Profession und der Optimierung von touristischen Erlebnisräumen zu tun? Ich glaube, wenn es gelingt, unseren Gästen die Faszination bzw. die Besonderheiten unserer Destinationen authentisch und intensiv nahezubringen, dann ändert sich vielleicht auch deren Weltanschauung – zumindest für eine Weile.

Tourismus als Chance, die Weltanschauung zu ändern!
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